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Das Ende von Windows XP und Snow Leopard?

Computerhëllef Doheem S.àr.l.
Herausgegeben von in Infonews ·

Sowohl Microsoft als auch Apple sind gewinnorientierte Unternehmen. Als solche sind sie als Erstes ihren Aktionären Rechenschaft schuldig und müssen quartalsweise gehörige Renditen erwirtschaften.
So brachte es Microsoft im Jahr 2013 auf einen Nettogewinn von 23,15 Milliarden Dollar und Apple auf 37,5 Milliarden Dollar.
Damit der Gewinn nicht einbricht, werfen beide Konzerne in regelmäßigen Abständen neue Produkte auf den Markt und konzentrieren sich seit 2013 zunehmend darauf die Kunden in einen Mietvertrag zu zwingen. Dies geschieht zum Teil subtil indem der Kunde einen Leckerli in Form von kostenloser Cloudkapazität bekommt, oder direkt indem der Kunde für die Benutzung eines Programms einen Mietzins bezahlen muss.
So stellt  Apple seinen Kunden  5GB gratis Speicherplatz zur Verfügung, während Microsoft mit 7.2 GB auftrumpft. Bei der Überschreitung des kostenlosen Angebots wird man bei beiden Unternehmen zur Kasse gebeten.

Regelmäßig versuchen beide Konzerne ihre Kunden zum Kauf neuer Hardware oder Software zu bewegen.
Sie tun dies indem Sie den Support ihrer Produkte beenden und die Kunden mittels großangelegter Werbekampagnen auf das Supportende hinweisen und dann Angst und Schrecken verbreiten, oder einfach den alten Produkten neue Funktionalitäten verweigern.
So versetzt augenblicklich Microsoft seine Windows Xp-Kunden in Angst und Schrecken, während Apple seine Snow Leopard Kunden zum Systemwechsel auffordert.
Da beide Konzerne über genügend Mittel und Einfluss verfügen die Kunden zu verunsichern und Horrorszenarien auszumalen, stürmen die verunsicherten Kunden gleich die Geschäfte und steigern, wie vorgesehen den Firmenumsatz.
Aber was sind die wirklichen Fakten:
Bei Supportende stellt der Rechner nicht seinen Dienst ein. Er läuft wie gewohnt weiter. Auch das Betriebssystem startet wie eh und je. Ebenfalls funktionieren alle Programme wie gehabt.
Deshalb besteht nicht der geringste Grund das liebgewonnene System auszutauschen. Mann kann mit dem Computer bis zu dessen Lebensende weiterarbeiten.
Es sei denn man bewegt sich im Internet, dem Urquell aller Schadsoftware.
Da die eingestellten Betriebssysteme nicht mehr von ihren Schöpfern mit neusten Sicherheitsupdates versorgt werden, können Hacker leichter in die Rechner eindringen.
Um dem entgegenzuwirken sollte man wenn möglich auf Internet verzichten oder unbedingt auf einen weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgten Browser wechseln und sich eine kostenpflichtiges Antivirenprogramm welches das Betriebssystem weiterhin unterstützt wechseln. Auch sollte man sich von allen zwielichtigen Internetseiten unbedingt fernhalten. Mit dieser Notlösung kann man getrost weiterarbeiten bis der neue Browser und das Antivirenprogramm ebenfalls eingestellt werden. Ab dann sollte man auf den Gebrauch des Internets verzichten.
Eine andere Möglichkeit besteht da drin, das vom Support abgewürgte Betriebssystem zu wechseln. Allerdings entstehen hierbei zum Teil erhebliche Kosten. Denn das Betriebssystem verträgt zur Freude der Hersteller nicht unbedingt die bestehende Hardware (Computer, Drucker, Fotoapparat) oder die aktuellen Programme (Textverarbeitung, Fotoverarbeitung, und Ähnliches). Und so setzt sich eine Kostenspirale in Bewegung, welche normalerweise mit dem Austausch der ganzen Installation endet.
Doch selbst wenn man hierzu bereit ist, hat man die Wahl zwischen Pest und Cholera. Denn Microsoft hat außer dem angeblich schlechtesten Betriebssystem seit 1994 (Windows 8) nichts zu bieten. Seit Monaten versucht der Konzern verzweifelt mit einer geschickten Marketingskampagne den Fehlwurf als Geniestreich zu verkaufen und arbeitet in den Kulissen unter Hochdruck an dem Nachfolger welche nach Schätzungen erst im Jahr 2015 erscheinen wird. Bis dahin werden die Kunden mit lebenserhaltenden Updates getröstet und Notversionen bei Laune gehalten.
Die Alternative aus dem Haus Apple, OS 10.9 ächzt ebenfalls unter Problemen, was eine Google Suche schnell bestätigt. Und Linux bleibt weiterhin nur Fachleuten und Freaks vorbehalten, zumindest was die Installation und Inbetriebnahme betrifft.
Fazit:
Windows XP Kunden
Internetgebrauch einstellen und sich hierfür ein Tablet zulegen.
Oder
Internetgebrauch auf Firefox und ein kostenpflichtiges Antivirenprogramm umstellen. Von Risikoseiten (illegalen Downloads und zweifelhaften Sites unbedingt fernbleiben)
Oder
einen neuen Rechner mit Windows 7 zulegen.
Oder
den problembehafteten Umstieg auf  Windows 7 mit dem bestehenden Rechner wagen.
Oder
Sich auf ein spannendes Abenteuer mit Windows 8.x einlassen und hautnah mitzuerleben, wie  benutzerfeindlich und instabil das neue Microsoft neustes Betriebssystem in Wirklichkeit ist.  
Snow Leopard Kunden
Internetgebrauch einstellen und sich hierfür ein Tablet zulegen.
Oder
Internetgebrauch auf Firefox und ein kostenpflichtiges Antivirenprogramm umstellen. Von Risikoseiten (illegalen Downloads und zweifelhaften Sites unbedingt fernbleiben)
Oder
einen neuen Rechner dem problembehafteten System OS 10.9 zulegen und das Risiko eingehen, dass verschiedene Hard- oder Software nicht mehr mit dem neuen Rechner zusammenarbeiten.
Oder
den von Apple unnötig erschwerten Umstieg auf  Apple OS 10.8 mit dem bestehenden Rechner wagen.
Allerdings sollte nie vergessen werden, dass die größte Gefahr für ein Betriebssystem nicht das Supportende des Herstellers ist, sondern jener welcher das Gerät bedient. Und das ist noch immer der Computerbenutzer welcher meist sorglos und mit unheimlicher Naivität mit zweifelhafter oder meist inexistenter Sicherheitssoftware und veralteten Programmen durch das Internet surft und somit Hackern Tür und Tor öffnet.



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